Die Idee, ein Orchester zu gründen, entstand genau am 24.12.1946. Damals trafen sich Pfadfinder der General-Ch³apowski-Ersten-Sängergruppe im Haus der Pfadfinder und beschlossen, ein Orchester zu gründen. Am Anfang glaubte man nicht an Gründung und Erhalt des Orchesters. Die Begeisterung der Pfadfinder und ihre Ausdauer bei der Absicht verursachte, dass sowohl die Behörde, als auch die Eltern bei der Realisierung zu helfen begannen. Zur Ersten Gruppe wurden die Leute eingeladen, die musisch begabt waren, und zwar Jan Palczewski und Les³aw Lic. Ihr Beitritt beschleunigte die Organisation des Orchesters. Die Mannschaft wuchs aus dem kulturellen Grund der Stadt Przemyœl, aus seinen Ambitionen und Eltern- und Großelterntraditionen aus. Im Herbst 1949 wurde die Tätigkeit der Musiker unterbrochen. Dies entstand aus zwei Gründen: 16 von ihnen begannen sein Studium und Polnischer Pfadfinderverband wurde von der nationalen Jugendorganisation aufgenommen. Es entstand die Pfadfinderorganisation im Rahmen des Verbands der Polnischer Jugend. An der Tätigkeit der Pfandfinderorganisation nahm nur die Jugend aus Grundschulen teil, was der weitere Unterhalt des Blassorchesters nicht mehr möglich machte. Die Pfadfinder spielten damals in Studentengruppen oder im Blassorchester der Przemyœler Eisenbahner. Die anderen wurden zum Militär einberufen und da spielten sie weiter in Orchestern.

1967 Kommandant der Pfadfindereinheit Zbigniew Majewski und sein Vertreter Jerzy Dziukiewicz kamen zu einer Einigung, das Blasorchester wieder zu reaktivieren. Die beiden waren 1947-1949 Mitglieder des Orchesters. Sie hatten in ihrer Einheit begabte Musikinstrukteure: Jan Niemiec, Zdzis³aw Strzêpek und Henryk Guran. Dank ihrer Hilfe wurde die Blassgruppe schnell reaktiviert. Henryk Guran und Jerzy Dziukiewicz erschienen als ausgezeichnete Organisatoren, sie führten die Aufnahme unter Pfadfindern an Przemyœler Oberschule durch. (die Mehrheit kam aus dem Ersten-Juliusz-S³owacki-Lyzeum). Die Tätigkeit des Orchesters begann während des Ferielagers in Œnietnica bei Krynica von 28. Juli bis 18. August 1967. Da wurde gründlich Blassinstrumente spielen gelernt. Außer des Kaders hatte vorher niemand Kontakt mit Instrumenten, die Jugendlichen waren gezwungen, schwer und ausdauernd zu arbeiten. Das Hauptziel war mindestens zwei Märsche vorzubereiten, um dann öffentlich auftreten zu können. Viele Mitglieder machte dann aus Musik ihr Lebensziel, sie studierte und arbeitete in Zukauft in dieser Richtung. 1980 fand das Treffen aller Mitglieder (von 1946) u.a.priester W³adys³aw Dec statt, das von einem prächtigen Konzert im Kulturhaus in Przemyœl gekrönt wurde. Dann kamen schlechte Zeiten für das Orchester. Die „alten“ Mitglieder verlassen es, und es gab keine Nachfolger. Trotz aller Bemühungen von Jan Niemiec und Przemys³aw Niemiec wurde die Tätigkeit des Blassorchesters 1985 unterbrochen. Der letzte Sitz war das Jugendkulturhaus in Przemyœl.

1998, aus der Initiative von Jan £askarzewski und Jan Semków (damals der Direktor der Grundschule in ¯urawica, zur Zeit Direktor des Gymnasiums ebenda), wurde das Pfadfinderblassorchester der Przemyœler Pfadfindereinheit reaktiviert. Dank ihrer Determination wurde die Aufnahme unter Schülern der Grundschule in ¯urawica durchgeführt und den Untereicht vorbereitet. Das Schulgebäude wurde Übungssitz für Schüler und „Aufbewahrung“ für Instrumenten. Die waren jedoch abgenutzt und unvollständig gemacht. Es fehlte überhaupt an Holzblassinstrumenten. Das Orchester besaß keine Noten, was noch eine Schwierigkeit bei der Gründung machte. Aus Rücksicht auf die Stabilität und Kontinuität wurden einige Tätigkeiten unternommen. Zu Prioritäten gehörten: ständige Aufnahme von neuen Adepten, regelmäßige Renovierungen von abgenutzten Instrumenten und die Einnahme von neuen, Bildung einer Notenbibliothek, alljährliche Bildungs- und Erholungslager, Durchführung von Musikworkshops während des Schuljahres und die Ermunterung unter musisch begabten Jugendlichen zur Lehre an der Musikschule in Przemyœl, um eigene Selbstrealisierung zu ermöglichen. Das Hauptsache sind jedoch Finanzen. Die Grundmittel kommen vom Gemeindeamt in ¯urawica. Der erste Auftritt fand 1998 während der Messe in der Kirche in ¯urawica, da spielten die Instrukteuren das Eucharistielied „Sei gegrüßt“ und das Turmlied von Jasna Góra. Andere Auftritte: Begleitung der Messen in der Weihnachtszeit in ¯urawica und Wyszatyce, das Weihnachtstreffen im Gemeindeamt in ¯urawica, Begleitung während der Pfadfindermesse in Przemyœl. Das Notenmaterial erhielten die Musiker von Priestern Salesianern aus Przemyœl. Als sich das Spielniveau erhöhte, griff der Kapellmeister nach professionellen Bearbeitungen von Werken, indem er das Repertoire des Orchesters bereicherte. Bis jetzt treten die jungen Musiker, sowohl in der Region, als auch weiter in Polen, vielmals auf (u.a. in Czêstochowa, Jaros³aw, Serock, Rzeszów, Stary Dzików, Zakopane und Mielec). Das Orchester nahm am Festival der Blassorchester im Mielec teil, wo es den ersten Preis und die Auszeichnung erhielt (in Serock die Auszeichnung). Zur Zeit besitzt das Orchester das reiche Gelegenheits- und Konzertrepertoire.

Beim Orchester ist auch eine Kammergruppe „¯urawica BRASS“ tätig. Die Gruppe tritt, wie das Orchester, viel und gern in Polen auf. Die Musiker der Kammergruppe arbeiten mit dem Erzbischöflichen Chor MAGNIFICAT zusammen. 2002 erhielten die Mitglieder der Gruppe den zweiten Platz am Polnischen Festival der Blechblassinstrumenten in Mielec. Die Gruppe besitzt auch das eigene Gelegenheits- und Konzertrepertoire.


Zusammenfassend kann man feststellen, dass der Erfolg erreicht wurde, obwohl man weiter schwer arbeiten muss. Das ist jedoch der permanente Prozess, der immer existieren wird, ohne Rücksicht darauf, in welchen Zeiten wir leben werden.

Text: Jan £askarzewski
Übersetzung:
Tomasz Rokosz


Kontakt:

Gimnazjum im 2 Pu³ku Pancernego
ul. Jana Paw³a II 194
37-710 ¯urawica
tel./fax. +48 16 671 33 88

dyr. Jan Semków
e-mail: jsemkow@op.pl
tel. dom. +48 16 671 35 81

tel. kom. +48 501 511 390

Ksiêga Goœci.Ksiêga Goœci.








 

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Strona g³ówna.
¯urawica BRASS.


Marcin Polniak
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Maciej Fac
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